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Ich denke zurzeit an so viele Dinge. Sei es an Selbstmord, Kontakte abbrechen, alles zu löschen oder sogar auszuwandern, wegzufahren und nie wieder zu kommen. Liege da, einsam und allein im Bett und mir kommen die Tränen. Sei es an die Vergangenheit, an die Gegenwart oder einfach die Angst vor der Zukunft. Das Leben nimmt mich stark mit. Die Schmerzen werden größer, die Anzahl auf der Waage noch niedriger und die Kraft neigt sich auch so langsam dem Ende zu. Ich beginne jede Nacht an zu zittern, selbst dann, wenn ich nicht einmal friere. Liege da, ohne jegliche Hilfe, muss versuchen dieses Leben alleine vorzusetzen. Zusammenbrechen gehört für mich zurzeit zum Alltag. Die Schmerzen lassen nicht nach, die Wunden schlagen an und die Tränen werden größer, häufiger und schmerzhafter. Doch nun bin ich an diesem Punkt angekommen, an dem ich aufgebe. Ich gebe nicht das Leben auf, sondern ich gebe mich auf. Mich als Person. Ich werde nicht mehr auf die Waage schauen, ich werde nicht mehr zum Essen und Trinken greifen, ich werde nicht mehr auf meine Gesundheit achten. Seit knapp vier bis fünf Jahren, seitdem ich das so richtig realisiere mit meinem Vater, fehlt mir mein altes Leben. Das alte Lacheln, diese Lachanfälle die ich immer hatte. Das alte Glücklich sein, diese lebensfrohe Einstellung von mir. Die kleinen, zarten Schmerzen. Die Schmerzen die ich hatte, als ich vom Fahrrad fiel. Und nun sind es die Schmerzen von Menschen, schmerzen die ich mir selbst hinzufüge, oder sogar Schmerzen die niemehr aufhören und immer steigen. Nun bin ich an diesem Punkt angekommen, an dem ich begriffen habe, nie wieder lachen zu können. Und hier endet mein Weg. Da wo ein Komma hin müsste, setze ich ein Punkt. Ich gebe auf, ich gebe dieses Ich auf, diese Person. Diese Person, die dieses Leben hier führt. Denn das, das bin ich nicht.

19.12.15 17:51, kommentieren

19.12.15 17:49, kommentieren